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Rückschritt bei der frühkindlichen Bildung – Landesregierung gefährdet Qualität in Kitas

Kita-Rückschritt in Brandenburg Wir Eltern sagen: Nein!  Was das bedeutet: •⁠  ⁠mehr Kinder pro Erzieher*in •⁠  ⁠weniger Zeit für jedes Kind •⁠  ⁠mehr Belastung für Fachkräfte •⁠  ⁠schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf  Der Kreiskitaelternbeirat fordert: •⁠  ⁠Bildung fängt in der Kita an - und darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen! •⁠  ⁠Kinder brauchen Zeit. Zeit braucht Personal. Und Personal braucht politische Rückendeckung  www.KKEB-OHV.de  #KitaKrise #Brandenburg #ElternProtest #FrühkindlicheBildung #Oberhavel #Kreiskitaelternbeirat (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Kita-Rückschritt in Brandenburg Wir Eltern sagen: Nein! Was das bedeutet: •⁠ ⁠mehr Kinder pro Erzieher*in •⁠ ⁠weniger Zeit für jedes Kind •⁠ ⁠mehr Belastung für Fachkräfte •⁠ ⁠schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Der Kreiskitaelternbeirat fordert: •⁠ ⁠Bildung fängt in der Kita an - und darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen! •⁠ ⁠Kinder brauchen Zeit. Zeit braucht Personal. Und Personal braucht politische Rückendeckung www.KKEB-OHV.de #KitaKrise #Brandenburg #ElternProtest #FrühkindlicheBildung #Oberhavel #Kreiskitaelternbeirat

Stellungnahme des Kreiskitaelternbeirats Oberhavel

Der Kreiskitaelternbeirat Oberhavel zeigt sich tief enttäuscht und besorgt über den aktuellen Haushaltsentwurf der Brandenburger Landesregierung für 2025/26. Die Entscheidung, die geplante Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Krippen nicht umzusetzen, bedeutet ein gebrochenes bildungspolitisches Versprechen – auf Kosten der Jüngsten in unserer Gesellschaft.

 

Ein falsches Signal zur falschen Zeit

Die Streichung der im Kindertagesstättengesetz vorgesehenen Verbesserung des Betreuungsschlüssels von 1:4,25 auf 1:4 kommt einem politischen Offenbarungseid gleich. Seit Jahren setzen sich Elterninitiativen, Verbände und Fachkräfte für bessere Bedingungen in Kitas ein. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen und steigender Belastung von Familien

ist es fatal, ausgerechnet bei der frühkindlichen Bildung den Rotstift anzusetzen.

 

Weniger Personal – höhere Belastung für alle

Ein schlechterer Betreuungsschlüssel hat spürbare Folgen: Weniger Zeit für jedes Kind, mehr Stress und Überlastung für Fachkräfte, steigender Krankenstand und wachsende Unzufriedenheit der Eltern. Schon heute berichten Familien in Oberhavel von Betreuungsausfällen, verkürzten Öffnungszeiten und fehlender individueller Förderung. Anstatt hier gegenzusteuern, verschärft die Landesregierung mit ihrer Kehrtwende die ohnehin angespannte Lage.

 

Brandenburg muss aufholen – nicht ausbremsen

Laut der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege liegt Brandenburg beim Personalschlüssel im Bundesvergleich im unteren Drittel. Die geplante Rücknahme der Verbesserung bedeutet nicht nur Stillstand, sondern sogar einen Rückschritt. Dabei gibt es jetzt die Chance, durchsinkende Kinderzahlen und vorhandenes Fachpersonal in Teilzeit die Betreuungssituation nachhaltig zu verbessern.

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Gefahr

Für viele Eltern ist eine verlässliche, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung die Grundvoraussetzung für ihre Erwerbstätigkeit. Eine Verschlechterung des Betreuungsschlüssels bedroht dieses Gleichgewicht massiv. Die Landesregierung riskiert damit nicht nur Bildungsqualität, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität vieler Familien.

 

Wir fordern ein Umdenken!

Der Kreiskitaelternbeirat Oberhavel fordert die Brandenburger Landesregierung eindringlich auf, die geplante Gesetzesänderung zurückzunehmen und den versprochenen besseren Betreuungsschlüssel umzusetzen. Wir schließen uns den Stimmen aus Politik, Verbänden und Fachgremien an: Es darf nicht bei Ankündigungen bleiben – es braucht Taten. Bildung beginnt in der Kita. Wer hier spart, spart an der Zukunft.

 

Kinder brauchen Zeit. Zeit braucht Personal. Und Personal braucht politische Rückendeckung.

 

Der Vorstand des Kreiskitaelternbeirat Oberhavel